Bauen & Wohnen

Produktgruppen

Wasch-, Putz- und Körperpflegemittel

Wird Wäsche bei 40 Grad Celsius sauber?

Die neue Generation der Waschmittel, insbesondere die Kompakt-Waschmittel, ist bereits bei niedrigen Temperaturen wirksam, so dass bei einer Waschtemperatur von 40 Grad C der gewünschte Erfolg erzielt wird: Die Wäsche wird sauber. Nur bei erhöhten hygienischen Anforderungen und sehr verschmutzter Wäsche wie bei Bettwäsche, Unterwäsche oder Wäsche von Kranken im Haushalt sollte ein Waschvorgang bei höherer Temperatur eingesetzt werden.

Europas Waschmittelindustrie hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl die verwendete Waschmittelmenge als auch die Verpackung und den Gehalt der noch in geringen Mengen enthaltenen schwer abbaubaren organischen Stoffe um jeweils 10 % weiter zu reduzieren. Durch Änderungen der Waschmittel-Formeln soll es weiters möglich sein, die Waschtemperatur zu senken und somit eine Energieeinsparung von 5 % zu erreichen. "Richtig Waschen" ist der Titel dieses europaweiten Programmes zum Schutz der Umwelt, das auch die österreichische Waschmittelindustrie gemeinsam mit dem Umweltministerium unterstützt. Österreichs Waschmittelhersteller sind gut unterwegs. Es konnte bereits eine deutliche Reduktion der schwer abbaubaren organischen Inhaltsstoffe, des Verpackungsaufwandes und der Mengen erreicht werden.

Beim Ziel "Einsparung im Energieverbrauch" hofft die Waschmittelindustrie auf die Mithilfe der Konsumenten und wirbt in TV-Spots für die Reduktion der Waschtemperaturen. Denn Waschen bei niedrigen Temperaturen bedeutet auch geringeren Energieverbrauch. Das schont die Geldbörse und hilft der Umwelt.
 
Rückfragen an: Dr. Franz Latzko
Telefon: 05 90 900 - 3367
E-mail: latzko@fcio.wko.at

Chemikalien

Ist der Rauch von Wunderkerzen bedenklich?

Eine Wunderkerze besteht aus einem verkupfertem Stahldraht, auf dem eine Brennschicht aufgetragen ist. Letztere enthält Aluminium- und Eisenpulver und als Sauerstofflieferant für den Verbrennungsvorgang Bariumnitrat sowie pflanzliche Stärke als Bindemittel. Die für Wunderkerzen typischen Funken entstehen, wenn die winzigen Aluminium- und Eisenkörnchen blitzartig verbrennen. Dabei reagieren die Metallkörnchen mit dem aus dem Bariumnitrat (Oxidationsmittel) stammenden Sauerstoff zu Aluminiumoxid und Eisenoxid.

Wie bei den meisten Verbrennungsvorgängen entsteht auch hiebei Brandrauch, wenn auch nur in geringer Menge, der immer ein Zeichen für das Vorhandensein von lungengängigen Teilchen - auch unter dem Schlagwort Feinstaub bekannt - ist. Grundsätzlich empfiehlt es sich, rauchige Zimmer zu lüften.

Ein weitaus beachtenswerteres Risiko ist gegeben, wenn im neuen Jahr zu den Heiligen Drei Königen der Weihnachtsbaum nochmals mittels Kerzen und Wunderkerzen erleuchtet werden soll. Ein durch trockene Raumluft ausgetrockneter Baum kann selbst leicht Feuer fangen, weshalb gewisse Brandschutzmaßnahmen, wie das Bereithalten eines Handfeuerlöschers oder einfach nur eines vollen Wasserkübels, dringend zu empfehlen sind.

Kunststoffe

Ist PVC überhaupt noch ein zeitgemäßes Material?

Polyvinylchorid (PVC) ist der bestuntersuchte und am zweithäufigsten verwendete Kunststoff Europas. Die Gründe dafür liegen in der Vielseitigkeit des seit mehr als 50 Jahren bewährten Kunststoffes, in seiner Langlebigkeit, Plegeleichtigkeit und hohen Wirtschaftlichkeit. Diskussionen über Umweltbelange von PVC bewirkten zahlreiche tiefergehende Untersuchungen, die überwiegend zu dem Ergebnis kamen, dass PVC ein ökoeffizienter Werkstoff ist und zur Ressourcenschonung beiträgt.

PVC besteht nur zu 43 % aus Erdöl und zu 57 % aus einem Rohstoff, der praktisch unendlich verfügbar ist: Salz. Bei der Herstellung und Verarbeitung von PVC wird nur wenig Energie verbraucht. Mehr als 90 % des PVC werden in Österreich zu jahrzehntelang nutzbaren Bauprodukten (Rohre, Fenster, Böden etc.) verarbeitet, die kaum oder gar nicht gewartet werden müssen. Am Ende des Lebensweges warten effiziente Altstoffsammelsysteme und Recyclinganlagen, die kontinuierlich ausgebaut werden.

PVC kann hart und stabil oder weich und flexibel hergestellt werden. Diese Vielseitigkeit inspiriert einst wie jetzt zu unterschiedlichsten Innovationen: So besteht das neue Faltdach im Wiener Rathaus ebenso aus PVC wie Vinyl-Schallplatten, auch bei aufblasbaren Möbeln, Regenjacken, Sportschuhen, Fußbällen oder modernen Segelbooten gehört PVC dazu

Rückfragen an: Dr. Johann Pummer
Telefon: 05 90 900 - 3372
E-mail: pummer@fcio.wko.at

Kunststoffe

Geben Kunststoffböden ungesunde Dämpfe ab?

Wer schon einmal einen Kunststoffboden verlegt hat oder verlegen ließ, kennt das Problem des unangenehmen Geruches. Die Ursachen für die Geruchsentwicklung sind geringe Mengen organischer Verbindungen, die beim Aufschmelzen des Kunststoffes bei der Belagsherstellung entstehen und in zwei bis drei Wochen ablüften. Diese Verbindungen sind weder gesundheitsschädlich noch giftig.

Dass die Beläge noch riechen, ist logistisch und produktionstechnisch bedingt. Durch die modernen Herstellungsverfahren mit ihren hohen Produktionsgeschwindigkeiten wird die Zeit zum Ablüften der Beläge immer kürzer. Fast luftdichte Verpackungen verhindern das Ablüften auch während Lagerung und Transport. Auf diese Weise verlagert sich das Ablüften in die Zeit nach der Belagsverlegung.

Unangenehme Gerüche treten nicht nur bei PVC-Belägen auf. Untersuchungen über das Emissionsverhalten verschiedener Beläge haben gezeigt, dass Beläge aus anderen - auch natürlichen - Materialien ein sehr ähnliches Verhalten wie PVC-Böden zeigen.

Kunststoffböden weisen aber eine Reihe erheblicher Vorteile auf: Sie sind widerstandsfähig, leicht zu pflegen und zu reinigen und in vielen, dem individuellen Bedarf entsprechenden, Farben und Formen erhältlich.

Rückfragen an: Dr. Johann Pummer
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Lacke, Anstrichmittel und Druckfarben

Gibt es eine "Wellness-Farbe", die keine Gifte ausdünstet aber gleichzeitig vor Schimmel schützt?

Ob in den eigenen vier Wänden, in öffentlichen Gebäuden, im Gastronomiebereich oder in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern - Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze oder Sporen sind in unserem täglichen Leben allgegenwärtig! Sie wachsen auf nahezu jeder Oberfläche, etwa auf Türgriffen, in Klimaanlagen, Sanitäranlagen oder Zahnbürsten. Viele sind nützliche Spezies, manche sogar notwendig. Dennoch können sich auch schädliche Keime auf Oberflächen anhäufen. Speziell in Krankenhäusern ist es beispielsweise von größter Wichtigkeit, die Zahl von Bakterien, Sporen und Pilzen zu minimieren. Experten schätzen, dass in Deutschland jährlich 600.000 Patienten an Infektionen welche im Spital erworben werden erkranken und dadurch länger im Krankenhaus behandelt werden müssen. Die Problematik ist aber nicht nur auf den öffentlichen Bereich beschränkt. Gemäß einer Studie der Universität Jena treten in etwa 30% der deutschen Privathaushalte Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmelpilzbefall auf. Das sind Zahlen, die zu denken geben und innovative Lösungen erfordern.

Silber - Biozid fast ohne Nebenwirkungen

Könige konnten es sich leisten: Sie aßen und tranken aus Silbergeschirr als Ausdruck von Reichtum, Macht und Würde. Doch das war nicht der einzige Grund. Das Edelmetall schützte die feinen Damen und Herren auch vor Infektionen, denn Silber wirkt durch Abgabe von Silberionen antimikrobiell. An mehreren Stellen greift es die Mikroorganismen an. Es unterbindet den Nahrungstransport in die Zelle, destabilisiert die Zellen und stört die Zellvermehrung. Die antiseptische Wirkung von Silber ist seit 3000 Jahren bekannt. Ärzte setzten Silber und Silberverbindungen gegen Ende des 19. Jahrhunderts zur aktiven Behandlung von Brandwunden und zur Desinfektion ein. Auch unsere Urgroßmütter wussten das Edelmetall zu schätzen. Sie legten eine Silbermünze in die Blechkanne, damit sich die Milch länger hält und Medizin wurde früher mit einem Silberlöffel verabreicht. Doch nach der Entwicklung von Antibiotika geriet das alte Hausmittel in Vergessenheit. Mittlerweile sind jedoch einige Mikroorganismen gegen diese Medikamente resistent, die Antibiotika wirken nur mehr teilweise. Zusätzlich geraten klassische Biozide und chemische Desinfektionsmittel aus Umweltschutzgründen immer mehr unter Beschuss und können auch über die Atemluft beim Menschen Probleme hervorrufen. Silber bietet hier sehr viele Vorteile. Sehr geringe Konzentrationen können bereits antimikrobielle Aktivität zeigen. Es besitzt keine toxische oder allergenisierende Wirkung, ist also für den Menschen unbedenklich. Silberverbindungen werden sogar zur Wasserreinigung in Campingausrüstung eingesetzt. Silber bietet daher ein hervorragendes Verhältnis zwischen mikrobieller Aktivität und Ökotoxizität. Dieses Wissen wird seit kurzer Zeit auch zur Realisierung von antimikrobiellen Wandfarben genutzt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt dabei in der modernen Nanotechnologie.

Der Schlüssel zum Erfolg - Nanotechnologie

Nanotechnologie stößt in atomare Größenordnungen vor. Die Vorsilbe "nano" entstammt dem griechischen Wort "nanos" und bedeutet Zwerg. Ein Nanometer, das Maß der Zwergenwelt, entspricht einem milliardstel Meter. Gerade einmal 5 bis 10 Atome kann man auf so einer Strecke nebeneinander anordnen und 250 Milliarden Nanopartikel aus Ruß passen beispielsweise in den Punkt am Ende dieses Satzes. Das ist unvorstellbar klein, vielleicht aber besser fassbar, wenn man sich vorstellt, dass sich ein Nanometer zum Durchmesser eines Fußballs wie sich dieser zu dem unseres Erdballs verhält.

Damit eröffnet sich eine neue Welt mit nahezu ungeahnten Möglichkeiten. Nanopartikel haben beispielsweise eine sehr große spezifische Oberfläche. Nanosilberpartikel eignen sich deshalb hervorragend zur Abgabe der wirksamen Silberionen. Sie sind zudem für das menschliche Auge unsichtbar, da sie etwa 5000 mal kleiner sind als das menschliche Haar. Einzigartig ist weiters die Bereitstellung eines praktisch unendlichen Reservoirs an wirkenden Silberionen in einer für den Menschen unbedenklichen Konzentration. Die Abgabe beruht dabei auf der sehr langsamen Auflösung bzw. Korrosion des metallischen Silbers.

Antimikrobielle Wandfarbe gegen Krankenhauskeime und Schimmelpilze

Auf Basis dieser Eigenschaften gelingt es Wandfarben zu realisieren, welche das zentrale Bedürfnis einer sicheren Verbesserung der Hygiene für den Menschen befriedigen. Wände spielen wegen der großen Fläche und der damit verbundenen enormen Reservoirwirkung für Keime sowie der hohen Wahrscheinlichkeit zur Keimverbreitung durch Kontakt eine entscheidende Rolle. Mit Nanosilber ausgestattete Innenraumwandfarben können genau hier eingreifen. Sie sind äußerst wirksam gegen typische Krankenhauskeime wie z.B. Staphylococcus aureus. Sie geben aber auch den in feuchtebelasteten Innenräumen üblichen Schimmelpilzen wie z.B. Aspergillus niger, dem weitverbreiteten Schwarzschimmel, oder Stachybotrys chartarum sowie Alternaria alternata keine Chance zu wachsen.

Die nachhaltige Verbesserung der Raumlufthygiene in Krankenhäusern und Arztpraxen ist mit diesen Farben damit genauso möglich wie das gesunde Wohnen in schimmelfreier Umgebung. Zudem sind die Produkte wegen des Verzichts auf klassische, flüchtige Biozide gut für Allergiker geeignet und damit auch ideal für den Gesundheits- und Wellnessbereich einsetzbar.

Lacke, Anstrichmittel und Druckfarben

Was sind Nanolacke?

Was heißt eigentlich „Nano“? Als Maßeinheit bezeichnet ein Nanometer den ein-millionsten Teil eines Millimeters. Zum Größenvergleich: ein durchschnittliches „Nanopartikel“ verhält sich zu einem Fußball wie ein Fußball zur gesamten Erde. Wenn von Nanotechnik die Rede ist, dann sind damit Anwendungen gemeint, die sich auf der Ebene einzelner Moleküle oder Atomgruppen abspielen.

Vorbild Lotusblume

„Die Natur ist immer das beste Vorbild – und Chemie ist Natur“

Grundlegende Nanoeffekte kommen in der Natur schon lange vor. Die Lotusblume beispielsweise ist das große Vorbild für das Phänomen des Lotus-Effekts. Gemeint ist damit eine Oberflächenform, die sich selbst reinigt und dabei von Wasser nicht benetzt wird – wie es die Blätter der Lotusblume vormachen. Dachte man bis vor kurzem noch, dass für diesen Effekt eine möglichst glatte Oberfläche verantwortlich sei, so weiß man inzwischen, dass im Gegenteil eine ultrafeine Noppenstruktur an der Oberfläche der Blätter diesen Effekt hervorruft. An diesen winzigen Erhebungen haben weder Schmutz noch sonstige Partikel eine Möglichkeit sich festzusetzen: Jeder darüber rollende Wassertropfen nimmt die Partikel mit und hält die Oberfläche blütenrein.

Solche Oberflächen kann die Chemie inzwischen auch herstellen. Das verblüffende Ergebnis: Auf solcher Art beschichteten Hauswände haftet kein Schmutz mehr oder mit solchen Lacken beschichtete Behälter lassen sich restlos entleeren und brauchen nicht mehr gereinigt zu werden.

Weitere Anwendungsbereiche

Anorganische UV-Absorber wie beispielsweise ZnO-, TiO2 oder Eisenoxid-Nanopartikel, die schon lange für den Lichtschutz in Sonnencremes eingesetzt werden, werden auch im Zusammenhang mit Holzschutz diskutiert. Die Möglichkeit, diese Nanopartikel mit geeigneten funktionalisierten Beschichtungen feinst verteilt im Bindemittel von Holzanstrichen einzusetzen, wird gegenwärtig in zahlreichen Forschungsarbeiten untersucht.

Titandioxid (TiO2)-Nanopartikel werden in Lacken als photokatalytisch aktive Stoffe eingebaut, um selbstreinigende Oberflächen zu erzeugen. Die seit langer Zeit bekannte anti-mikrobielle Wirkung von Silber-Ionen kann durch das Einmischen von nanoskaligen Silberpartikeln in die Beschichtung ausgenützt werden, um so genannte „hygienische Lacke“ zu erzeugen.

Kommerzielle Produkte reichen von Kühlschrankbeschichtungen bis Wandfarben für den Spital-, Sanitär- oder Küchenbereich. Nano-Oberflächenbeschichtungen sorgen auch dafür, dass Rohre nicht mehr verstopfen, Backöfen sich selbst reinigen und Holzhäuser nicht mehr brennen können.

Dabei steht die Nanotechnik erst am Anfang ihrer Möglichkeiten. Viele weitere spektakuläre Anwendungen sind in der Erprobung, die schon bald den Sprung in unseren Alltag schaffen werden. Dazu gehören Tapeten, die je nach Stimmung in verschiedenen Farben leuchten; Autolack, bei dem Kratzer von alleine verschwinden oder der seine Farbe auf Knopfdruck ändert. Alufelgen, die immer schön silbern glänzen und die man nicht mehr mühsam von Bremsstaub befreien muss und vieles mehr. Bei allen diesen Dingen leistet die Chemie ganz großes - mit den allerkleinsten Teilchen.

Kunststoffe

Wie kann ich beurteilen ob ein neues Fenster einen Mangel hat?

Die Fensterindustrie hat Beurteilungskriterien für Fenster aus Kunststoff, Holz oder Aluminium in einem Dokument zusammengefasst. Dies kann als Leitschnur dienen, ob ein Fenster mangelhaft ist oder nicht.
 
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Lacke, Anstrichmittel und Druckfarben

Wandfarben als Luftfilter?

Wandfarben als Schutz gegen Schadstoffe und Mikroorganismen in Innenräumen

Wandfarben mit so genannten photokatalytischen Effekten verringern unter Mitwirkung von UV-Strahlung Verschmutzungen und verhindern die Vermehrung von Mikroorganismen. Photokatalysatoren sind Substanzen, die Lichtquanten absorbieren und eine chemische Reaktion beschleunigen, ohne dabei verbraucht zu werden. Photokatalytisch aktive Produkte werden im Rahmen des Wellness-Trends der letzten Jahre vor allem zur Verbesserung der Lebens- und Raumluftqualität eingesetzt wie zB in Lampenschirmen, leicht zu reinigende Beschichtungen auf Fenstern und Keramikfliesen. In einer Studie konnten diese Raumluft verbessernde Wirkungen festgestellt werden

Abbau organischer Substanzen

Flecken von Kaffee, Tee, Rotwein und sogar Tabakextrakten können mit derartig ausgestatteten Innenwandfarben abgebaut werden. Titandioxid baut Luftschadstoffe ab und hält Bakterien in Schach Versuche haben auch gezeigt, dass auf diese Art und Weise in den Innenräumen vorhandene Luftschadstoffe wie Formaldehyd abgebaut werden können. Auch andere Luftschadstoffe wie zB Tabakrauch oder Bratenfettgerüche ließen sich durch die aktiven Titandioxid (TiO2) Typen abbauen. Zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass neben der photokatalytischen Wirkung auf Farbstoffe und Formaldehyd (Reinigungs-/Filtereffekt) auch eine Verhinderung der Bildung von Mikroorganismen (Bakterien) gegeben ist. Die photokatalytisch aktiven TiO2-Pigmente wirken sich auf das Bakterienwachstum aus und verlangsamen dieses. Nanoskaliges Titandioxid hat sich dabei als am wirksamsten erwiesen.